Montag, 30. Mai 2011

So, nochmal langsam

Jetzt nocheinmal in aller Ruhe:

Zur Hardware:

Lenovo IdeaCentre H220; 2 GB Ram, Intel DualCore 2x3,0 Ghz, 500 GB HDD, Intel Grafik OnBoard

sicher kein High-End PC, aber für den Preis durchaus ein gutes Angebot, zumal auf die Mitlieferung schlechter Betriebbsysteme verzichtet wird, es ist nämlich nur FreeDOS an Bord.

Also Intallation "from Scratch":

Ubuntu Alternate 11.04, wie immer nur Kommandozeileninstallation. Für mich eine Neuerung ist die 64bit-Basis, aber praktisch stellt das heutzutage kein Problem mehr da.

Danach einmal ein Update.

Die Unity-Oberfläche habe ich mal ausprobiert, gefällt mir aber irgendwie überhaupt nicht. Konkrete Gründe habe ich dafür nicht, aber ich finde es einfach unübersichtlich und überladen.

Also als Alternative Gnome3, was aber Standardmäßig nicht in den Ubuntu-Quellen verfügbar ist.
An sich kein Problem, einfach die Zeile


deb http://ppa.launchpad.net/gnome3-team/gnome3/ubuntu natty main

an die /etc/apt/sources.list anfügen.

Dann einfach 
apt-get update

und anschließend

apt-get install gnome3-shell gnome3-themes gdm

Dann erst mal ne schlappe Viertelstunde warten, und tataa, schon ist ein grafisches System verfügbar. Und vom bisherigen Eindruck her ist das echt der Hammer.

Kleine Anmerkung noch: 

Auch nach der Installation des Drucksystems sowie der Java-Runtime Engine samt Browser-Plugin (geschehen durch Freischalten der Software von Canonical-Partnern und Installation der sun-java6-plugin) funktioniert das Drucken aus einem Java-Applet nicht. Ich benötige das für den Druck von DHL-Paketmarken. 
Die Lösung ist ganz einfach: Einfach cups-bsd nachinstallieren. Zwar ist mir schleierhaft, was BSD mit Java zu tun hat, aber immerhin funktionierts.


Ubuntu, die neueste

So, neue Konstellation:

Dem Conrad Angebot des Lenovo IdeaCentres ohne Betriebssystem konnte ich als alter IBM-Anhänger einfach nicht wiederstehen. Zwar kein High-End System, aber mit Pentium DualCore mit 3 Ghz doch auf Höhe der Zeit.

Der Rechner ist superleise und verrichtet seinen Dienst problemlos.

Software:

Ubuntu 11.04 Alternate, wie immer Kommandozeileninstallation.
Darauf dann Gnome3 (zugefügt zu den Repositorys, genaueres später), weil mir Unity einfach nicht gefällt.
Grund für den jetztigen Post: Der Druck aus java-applets (nötig für DHL-Versandmarken). Im Paketmanagement habe ich die Quellen der Canonical-Partner freigegeben, was die Installation von sun-java6-plugin und sun-java6-jre möglich macht. Der Druck aus dem DHL-Applet funktioniert aber erst nach der Installation von cups-bsd.

Freitag, 6. Mai 2011

lx-office

Welch Überraschung... es hat sich nichts geändert. Aber ich bin der Lösung auf der Spur. Apache kann kein php... daran liegts wohl, daß beim Datenimport nur eine php-Datei heruntergeladen wird. Jetzt installiere ich mal das Paket libapache2-mod-php5, um das php5 modul bereitzustellen.

Siehe da, immerhin eine Verbesserung. Die php-Dateien werden jetzt nicht mehr heruntergeladen. Aber angezeigt wird auch nichts... Ich tippe auf ein Rechte-Problem.

1. Versuch lx-office

So, nachdem die "manuelle" Installation von lx-office recht kompliziert ist, versuche ich es zuerst einmal mit der Schummel-Version. Das heißt, ich installiere lx-office aus den Paketquellen, damit alle Abhängigkeiten erfüllt werden und der Apache-Server richtig konfiguriert wird. Und wenn das dann läuft, ersetze ich einfach das lx-office durch den Tarball...
Soweit die Theorie...

Lubuntu und lx-office

So, nachdem auf meinem eigenen Rechner jetzt auch die Minimal-Installation von Lubuntu geklappt hat, widme ich mich nun dem nächsten "Problemkind", dem zukünftigen Buchhaltungsrechner. Bisher läuft die Buchhaltung unter einem relativ preisgünstigen Programm auf Windows XP, was natürlich kein Zustand ist ;)

LX-Office eignet sich natürlich prima, und ich hab auch schon ein wenig Erfahrung damit. Nur lief bisher der Datenimport nicht, wenn man lx-office aus den Paketquellen installierte. Nach ein bisschen Suche in ein paar Foren stellte sich heraus, daß es aber mit dem, direkt vom Projekt zur Verfügung gestellten, Tarball klappen solle.

Nun also nochmal von vorne. Momentan läuft die Lubuntu-Standard-Installation. Standard, weil ich weder Lust noch Zeit habe, den Rechner zu optimieren. Ist ja auch nur für die Buchhaltung und ab- und zu mal schnell ins Internet.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Lubuntu, die 3.

So, Problem doch noch gelöst.
Nach einer "Standard"-Installation und nachinstalliertem Banshee versagte auch hier der Player seinen Dienst. Die Ausgabe der Fehlermeldung deutete ein auf ein Problem mit dem gstreamer hin.
Nachdem ich ein infrage kommendes Paket nach dem anderen nachinstalliert hatte, stellte sich zum Schluß heraus, daß es am Paket gstreamer0.10-plugins-ugly gelegen hatte, das nicht installiert war.
Um ganz sicher zu sein, werde ich nocheinmal ein neues System von der Kommandozeile aus aufsetzen, um zu sehen, ob das die Lösung war.

Lubuntu, zur 2.

So, nachdem nun einige Versuche, LXDE von einer Kommandozeilenversion von Ubuntu 11.04 aus zu installieren, gescheitert sind, nun der Versuch direkt mit der Lubuntu-CD.

Die bisherige Problematik war nicht die Installation von LXDE itself, sondern eher die Problematik, Banshee, Rhythmbox und Co. zur Funktion zu überreden. Ich konnte das Problem zwar noch auf Rechteprobleme betreffend des Jack Audioservers herunterreduzieren, alledings fehlten mir dann doch Geduld und Zeit, mich weiter damit zu beschäftigen.

Grundsätzlich stört mich an "Standard"-Installationen einfach die Software-Vielfalt. Schön und gut, daß es derart viele Programme gibt, aber mir wäre es dann doch lieber, wenn ich sie selber installieren könnte, also nur die, die ich brauche.

Wäre ich gelernter Informatiker, und kein try-and-error-or-google-Linuxer, würde ich mich echt daran machen, eine eigene, Ubunutu-basierte, Linux-Distribution zu entwerfen, bei der nicht mehr als eine grafische Oberfläche, ein Webbrowser und ein Musikprogramm nach der Installation zur Verfügung stünde...

Lubuntu

Vorausgeschickt:

In letzter Zeit hat sich bei mir betreffend Linux-Installationen folgende Vorgehensweise herauskristallisiert:

1. Ubuntu-Alternate downloaden

2. Kommandozeilen-Installation durchführen

3. Manuelle Nachinstallation aller von mir gewünschten Pakete, dazu gehörte normalerweise Gnome




Allerdings wurde in den letzten Jahren die Gnome-Umgebung immer umfangreicher und nicht eben Resourcen-schonender, während meine PCs größtenteils die Alten blieben.




Aus diesem Grunde entschied ich mich vor Kurzem dafür, in Zukunft ein Ubuntu-Basissystem mit LXDE zu verwenden, was ja im Grunde, bekannt als Lubuntu, bereits fertig erhältlich ist.

Allerdings neige ich auch hierbei dazu, lieber mein eigenes Bier zu brauen. Also wieder Kommandozeile...

Der erste Post

Mann, das wird ein lustiger Blog...
Es wird eine Mischung aus den Erfahrungen meiner Hobbies und Interessengebiete werden, ein wildes Durcheinander von Anleitungen und Problemlösungen betreffend Linux-Installationen, Harley-Davidson Reparaturen, Buchhaltungsprogrammen, der anstehenden USA-Reise, Audi-Multitronic Experimenten, WeTab-Erfahrungsberichten und vielleicht sogar Kochrezepten.

Am Ende wird es wohl ähnlich übersichtlich wie die Theresienwiese am letzten Septemberwochenende...